Photodynamische Therapie in der Zahnmedizin

Entzündungen im Mundraum oder im Zahn entstehen aufgrund der übermäßigen Besiedlung durch pathogene Keime und Bakterien. Um diese Mikroorganismen zu entfernen, kommen bei parodontologischen und prophylaktischen Behandlungen in erster Linie mechanische Verfahren zum Einsatz. Ergänzend dazu hilft die lichtaktivierte Desinfektion, die Ursache von Entzündungen im Wurzelkanal, Parodontitiserkrankungen oder Periimplantitis (Entzündungen von Zahnimplantaten) zu beheben. Hierbei wird auf die entzündeten Bereiche und Oberflächen ein sogenannter Photosensitizer aufgetragen und mit passender Wellenlänge belichtet. Die Moleküle dieses Spezialgels verbinden sich mit den Bakterien und zerstören diese, indem sie die Lichtenergie in einer komplexen photochemischen Reaktion in für die Keime schädliche Sauerstoffprodukte umwandeln. Die photoaktivierte Desinfektion kann im Rahmen einer Laser-Behandlung erfolgen oder mit LED-Licht durchgeführt werden. Besonders bei Arealen, die mechanisch nur schwer erreichbar sind, wie Wurzelkanäle oder in starken Vertiefungen, zeigt die antimikrobielle photodynamische Therapie (adpT) ihren Nutzen als Ergänzung zur herkömmlichen Parodontosebehandlung.

Unser Ziel ist Ihre Mundgesundheit – Deshalb legen wir in unserer Zahnarztpraxis in Leipzig Wert auf eine umfassende Parodontosebehandlung und bieten Ihnen als zusätzliche Anwendung die antimikrobielle photodynamische Therapie zur effizienten Reduktion pathogener Keime an.


Anwendung der photodynamischen Therapie / lichtaktivierten Desinfektion

  • bei Zahnfleischentzündungen, Parodontose und Entzündungen im Implantatbereich (Periimplantitis)
  • zur Behandlung von bakteriellen Infektionen - zuverlässig, schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen als Ergänzung zu herkömmlichen Behandlungsmethoden
  • Wirkungsweise: Licht mit einer definierten Wellenlänge beeinflusst den Zellstoffwechsel von entzündungsverursachenden Mikroorganismen und führt zu deren Absterben.

Zurück zum Behandlungsspektrum