Willkommen in Ihrer Zahnarztpraxis Leipzig-Holzhausen!


Die ehemalige Gemeinde Holzhausen/Zuckelhausen gehört seit 1999 als Stadtbezirk zu Leipzig und liegt im Südosten der großen Kreisstadt. Leipzig-Holzhausen zählt heute rund 6.000 Einwohner. Das Ortsbild ist geprägt von Einfamilienhäusern und kleinen Gutshöfen.

© Jwaller – Wikipedia.org unter CC BY-SA 3.0

Die Geschicke des Stadtteils leitet derzeit Oberbürgermeister Hans-Jürgen Raqué (CDU).

Die grüne Umgebung sowie die unmittelbare Nähe zur Leipziger Neuseenlandschaft machen den Bezirk sehr attraktiv, sodass es immer mehr junge Familien nach Leipzig-Holzhausen zieht. Die Grundschule im Ortszentrum bietet das entsprechende Bildungsangebot.

Für die medizinische und zahnmedizinische Versorgung stehen neben der Zahnarztpraxis Dr. Ulrich Müller noch zwei weitere Dentalpraxen sowie mehrere Haus- und Facharztpraxen und eine Apotheke zur Verfügung.


Ihr Zahnarzt in Leipzig-Holzhausen

Im Jahr 1991 ließ sich Zahnarzt Dr. Ulrich Müller nach dem Abschluss seines Studiums an der Universität Leipzig mit eigener Praxis in Holzhausen nieder. Die Praxisräumlichkeiten befinden sich im ersten Obergeschoss, oberhalb der Apotheke Holzhausen, in einem historischen Gebäude mit hübschen Gauben und einem Fachwerk-Türmchen und passen sich optimal in die ländliche Atmosphäre Holzhausens ein. Der weite Blick über grüne Felder, Wiesen und Bäume sowie die Ruhe machen nicht nur den Zahnarztbesuch für unsere Patienten, sondern auch das Arbeiten für unsere Mitarbeiter zum entspannten Erlebnis. Trotzdem liegt die Zahnarztpraxis sehr zentral an der Hauptzugangsstraße, der Stötteritzer Landstraße, und ist per Öffentlichem Personennahverkehr und Auto gut zu erreichen.


Anfahrt zur Zahnarztpraxis Leipzig-Holzhausen

Erreichen können Sie unsere Zahnarztpraxis in Leipzig-Holzhausen mit den Buslinien 74 und 172 der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB). Die Busse halten jeweils am Bahnhof Holzhausen, der direkt gegenüber unserer Praxis liegt. Auch mit dem Zug kommen Sie ohne Probleme zu uns. Mit der Deutschen Bahn benötigen Sie vom Hauptbahnhof Leipzig bis nach Holzhausen lediglich 12 Minuten. Ein Parkplatz im Hof der Praxis bietet ausreichend Stellplätze für Patienten, die mit dem Auto zu uns kommen.

Auch Patienten Haus anderen Stadtteilen Leipzigs, wie Thekla, Gohlis oder Plagwitz, sind in unserer Zahnarztpraxis selbstverständlich herzlich willkommen. Wenn Sie Fragen zur Anfahrt haben oder mehr über die Leistungen unserer Leipziger Zahnarztpraxis wissen wollen, rufen Sie uns gern an.

Einen Fahrplan der LVB finden Sie unter https://www.l.de/verkehrsbetriebe/.


Historische Infos zu Holzhausen

Kirche Zuckelhausen
© Jwaller – Wikipedia.org (CC BY-SA 3.0)

Die sächsische Gemeinde Holzhausen/Zuckelhausen hat ihren Ursprung bereits im 6./7. Jahrhundert. Damals errichten Sorben unter dem Namen „Zschukolosa“ eine Ringsiedlung, das spätere Zuckelhausen. Urkundlich erwähnt wird Zuckelhausen allerdings erst 1335. Der Ortsteil Holzhausen wird vermutlich zwischen 1150 und 1200 von niederrheinischen Flamen gegründet. Seine Bezeichnung bezieht sich auf die grüne Gegend und bedeutet so viel wie „Dorf am Wald“. 1289 wird Holzhausen erstmalig urkundlich erwähnt. Während die heute noch erhaltene Kirche Zuckelhausens bereits im 12. Jahrhundert erbaut wird, entsteht die Kirche Holzhausen erst Mitte des 19. Jahrhunderts.

Wie im Mittelalter üblich, wussten auch die Holzhausener, wie man sich ordentlich stärkt. Im Jahr 1459 erhält der Gasthof Holzhausen durch Kurfürst Friedrich das Brau- und Schankrecht, nach einem Brand 1792 wird dieser neu aufgebaut. An seiner Stelle steht heute ein Supermarkt, dessen besondere architektonische Dachkonstruktion an das ehemalige Gasthaus erinnern soll. Auch wenn das historische Gebäude nicht mehr existiert, können Sie sich heute noch im Ort kulinarisch verwöhnen lassen. Neben dem neuen Gasthof Holzhausen mit gutbürgerlicher Küche warten im „Sole Mio Holzhausen“ tolle italienische Leckereien auf Sie.

Ein großer Einschnitt für die Holzhausener bedeutet die Völkerschlacht bei Leipzig im Oktober 1813. Im Andenken an die Gefechte, in denen Russen, Preußen, Österreicher und Schweden gemeinsam gegen Napoleon kämpften, wurden in Holzhausen mehrere Monumente aufgestellt. Eines der prägnantesten ist der Doppeladler an der Verbindungsstraße nach Seifertshain und Kleinpösna.

Kirche Leipzig-Holzhausen
© Lumu – Wikipedia.org (CC BY-SA 3.0)

Nachdem der Krieg vorüber ist und sich das Land von dem Erlebten erholt hat, wird die Jahrhundertwende zur Blütezeit für die Dörfer. 1891 wird ein Postamt eröffnet und 1900 wird der Bahnhof Holzhausen eingeweiht. Er ist fortan Haltepunkt für Personen- und Güterzüge. Davon profitieren unter anderem die vielen Gartenbaubetriebe, die sich gegen Ende des Jahrhunderts in Holzhausen entwickelten und die noch heute das Ortsbild prägen. Ein Jahr später bekommt Holzhausen schließlich die heutige Schule und in Zuckelhausen gründet man eine Freiwillige Feuerwehr. In den nachfolgenden Jahren entstehen viele weitere Vereine, die sich mit Kultur, Sport und Politik beschäftigen.


Die Gemeinde entwickelt sich, die Einwohnerzahlen steigen – bis zum Beginn der NS-Zeit. Auch Holzhausen muss sich den Veränderungen durch das Regime unterordnen und hat schließlich ab 1943 mit der Zerstörung durch Bombenangriffe zu kämpfen. Nach der Besatzung durch sowjetische Truppen nach Kriegsende werden die ansässigen Betriebe enteignet.

Nach der Wende wird einiges modernisiert in Holzhausen, Bauland wird erschlossen. Im Jahr 1995 wird das zweithöchste Gebäude Leipzigs in Holzhausen errichtet – ein 134 Meter hohe Fernmeldeturm der Telekom AG. Die Bahnstrecke Leipzig-Chemnitz wird ausgebaut, in diesem Zuge werden die Bahnsteige des Bahnhofs Holzhausen saniert.

2014 feiert Holzhausen sein 725-jähriges Bestehen.

Quelle: holzhausen-sachsen.de